2. Dezember 2026 / 18:00 Uhr – 19:30 Uhr
Die Schweiz rüstet auf – Alles schon einmal da gewesen?
Angesichts geopolitischer Spannungen und wachsender Unsicherheit erhöht die Schweiz ihre Militärausgaben und stellt verschiedene Aspekte ihrer Sicherheitspolitik zur Diskussion. Damit rückt auch die Frage der Aufrüstung verstärkt in den öffentlichen Fokus: Wie lässt sich die militärische Stärkung eines neutralen Staates begründen? Welche politischen und gesellschaftlichen Kontroversen löst sie aus? Und wie verändern sich unsere Vorstellungen von Sicherheit und Neutralität, wenn sich die internationale Lage verschärft?
So neu sind diese Fragen allerdings nicht. Auch in der Vergangenheit reagierte die Schweiz auf internationale Krisen und wahrgenommene Bedrohungen mit militärischer Aufrüstung. Und auch damals wurde darüber gestritten, wie viel Verteidigung notwendig ist, und welchen Preis eine Gesellschaft dafür zu zahlen bereit ist.
Was können wir aus diesen historischen Erfahrungen für die Gegenwart lernen? Welche Argumente und Konfliktlinien kehren heute wieder, welche haben sich verändert? Und inwiefern steht die aktuelle sicherheitspolitische Debatte in einer längeren historischen Tradition?
In diesem Wissenschaftscafé werfen wir einen Blick zurück, um die Diskussionen der Gegenwart besser zu verstehen. Und fragen, was uns die Geschichte über Aufrüstung, Sicherheit und Neutralität lehren kann.
Mit:
- Timeo Antognini, SNF-Doktorand am Departement für Zeitgeschichte, Unifr
Moderation: N.N.
2. Dezember 2026 / 18:00 Uhr – 19:30 Uhr
Nouveau Monde, Esplanade de l'Ancienne-Gare 3, Freiburg
Café auf Deutsch
