Das Zeitalter der Aufklärung war von Fortschritts- und Rationalitätsverheißungen geprägt, die sich als höchst ambivalent herausgestellt haben. Zu den aufklärerischen Ideen, die als emanzipatorische Kritik antraten, aber ihrerseits gegen empirische Irritation immun waren, gehört die Vorstellung, die „Staatsmaschine“ könne als ein vollständig rationales, perfektes System konstruiert werden. Darin offenbart sich ein Verständnis von Rationalität, das an technischem Herstellen und mechanischer Kausalität orientiert ist. Der Vortrag skizziert dieses Denken an einem historischen Beispiel aus dem 18. Jahrhundert und zieht Parallelen zu dem gegenwärtigen Glauben der Techno-Optimisten an die Perfektionierbarkeit des Entscheidens durch so genannte Künstliche Intelligenz. (Barbara Stollberg-Rilinger, WiKo Berlin)
| Wann? | 10.11.2026 17:15 - 19:00 |
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| Wo? | MIS 03 3113 Avenue de l'Europe 20, 1700 Fribourg |
| Vortragende | Prof. Barbara Stollberg-Rilinger (WiKo Berlin) |
| Kontakt | Departement für Geschichte | Departement für Zeitgeschichte Vitus Huber, Thomas Lau, Damir Skenderovic nicolas.blumenthal@unifr.ch Av. de l'Europe 20 1700 Fribourg |
| Mehr dazu | Website |
